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ABFALLEND
| Es bleibt kein unbedruckter Raum am äußeren Seitenrand des gedruckten Dokumentes. Bilder, Farbflächen oder sogar Text ragen beim Druck über die Beschnittkante hinaus und werden bei der Endfertigung der Drucksache angeschnitten. |
AKZIDENZEN
| Publikationen, die im Gegensatz zu periodisch erscheinenden Drucksachen nur gelegentlich oder einmalig erscheinen. |
ANDRUCK
| Die ersten gedruckten Exemplare einer Drucksache. Nach der Kontrolle dieser Drucke, insbesondere der Farben, erfolgt die Freigabe zum Druck der gesamten Auflage. |
ANTIQUA
| Schriften mit geschwungenen oder rechteckigen Endstrichen, den sogenannten Serifen. |
AUSDRUCKE
| Legen Sie Ihrem Datenträger immer einen kompletten Ausdruck (wenn möglich in Originalgröße) mit dem aktuellen Stand Ihrer Daten bei.
Wenn Sie Ihre Dokumente online übertragen (ISDN, FTP, E-Mail), dann faxen oder schicken Sie die Ausdrucke bitte per Post.
Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, einen zweiten Datenträger als Kopie anzufertigen und gemeinsam mit dem Ausdruck zum Belichten zu schicken (vor allem bei Disketten). |
AUSGLEICHEN
| Erweiterung oder Reduktion von Weißräumen bei Versalbuchstaben oder Zeilenabständen in Titeln. |
AUSSCHIESSEN
| Abhängig von der Falzart des zu bedruckenden Papierbogens müssen die Seiten eines Buches nach einem bestimmten Schema in der Druckformherstellung (Montage) angeordnet (montiert) werden. Dieser Vorgang wird Ausschießen genannt. |
AUSTREIBEN
| Wort- und/oder Zeichenabstände werden im Blocksatz so weit vergrößert, bis die Zeile links- und rechtsbündig ist. |
AXIALE ANORDNUNG
| Text wird zentriert gesetzt, d. h. an der Mittelachse angeordnet, der Abstand der Zeile zum Spaltenrand ist links und rechts gleich. |
ÜBERFÜLLUNGEN
| Layoutprogramme wie QuarkXPress und PageMaker berücksichtigen bei Überfüllungen nur eigene Elemente. EPS-Dateien müssen also bereits in ihrem Entstehungsprogramm entsprechend überfüllt werden. |
BÜNDIG
| Grafische Elemente oder Textteile werden an einer nichtdruckenden Linie ausgerichtet. Am häufigsten verwendet, um die Ausrichtung von Text zu bezeichnen, z. B. links- oder rechtsbündig. |
BELICHTEN
| Mit einem Laserstrahlbelichter wird das Seitenbild auf eine Film- oder Druckplatte übertragen (belichtet). Anschließend durchläuft Film oder Platte die Entwicklungsmaschine. Belichtungsmaschinen werden zumeist von einem externen RIP (Raster Image Processor) angesteuert, der die PostScript-Daten für die Belichtung der Schriften und Bilder aufbereitet. |
BESCHNITT
| Angeschnittene (abfallende) Elemente sollten einen Beschnitt von 3 mm haben. |
BESCHNITTMARKE
| Zum Beschneiden notwendige horizontale und vertikale Linien an den Ecken der Drucksache, die den Seitenrand festlegen. |
BILDER
| Es ist von Vorteil, bei Bildern und Grafiken immer nur einen Verweis auf die Originaldatei in Ihrem Layoutprogramm zu laden. Denken Sie aber daran, dass zum Ausbelichten immer auf die hoch auflösenden Originaldateien zugegriffen werden muss. Bitte also stets die Originaldateien auf dem Datenträger mitliefern! |
BILDRAHMEN, HINTERGRUNDFARBE
| BILDRAHMEN, HINTERGRUNDFARBE |
| Setzen Sie die Hintergrundfarbe von Bildrahmen auf Weiß oder Schwarz mit 0 %, um einen Sägezahneffekt der Bilder zu vermeiden. |
BINDEN
| Die Techniken, lose Blätter oder gefalzte Druckbögen so zusammenzukleben, -heften oder -leimen, dass aus den Einzelteilen ein Buchblock entsteht. |
BLAUPAUSE
| Die Blau- oder Lichtpause dient zur Kontrolle der belichteten Filme noch vor Herstellung der Druckplatten. Von der fertigen Bogenmontage wird mit einem chemischen Verfahren eine Kopie auf Papier gemacht, die eine bläuliche Färbung aufweist. |
BLINDBAND
BLINDMATERIAL
| Im Bleisatz nicht druckendes Material für Zwischenräume aller Art. Fachausdrücke dafür waren: Spatium, Ausschluss, Quadrat, Reglette, Durchschuss, Steg. |
BLINDMUSTER
| Unbedruckte Musterexemplare einer Drucksache, um die Ausführung des Endproduktes (z. B. die Dicke oder das Gewicht) bereits vorab ermitteln zu können – auch Blindband oder Leerband genannt. |
BLINDTEXT
| Text ohne inhaltliche Bedeutung, der nur als Platzhalter dient, um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die grafische Aufbereitung zu lenken. |
BLITZER
| Wenn im Druck zwei Farben nicht passgenau aneinandergedruckt werden, entstehen auffallende weiße Randzonen, die Blitzer genannt werden. Um diese zu vermeiden, wird die Technik des Überfüllens bzw. Überstrahlens angewendet. |
BOGENMONTAGE
| Text oder Fotos werden nach ihrer Eingabe in den Computer seitenweise (oder in Einzelteilen) auf Filmen (= durchsichtige Folien) belichtet. Diese belichteten Textteile oder Seiten werden nach einem bestimmten Schema so auf einen großen (Film-) Bogen montiert (=geklebt), dass nach Bedrucken der Vorder- und der Rückseite des Papierbogens und nach dessen Falzung die richtige Seitenabfolge im Buch gewährleistet ist. Dieses Montageschema wird auch als Ausschuss bezeichnet. Vielfach entfällt die manuelle Bogenmontage heutzutage, da der Vorgang des Ausschießens bereits mittels Computer durchgeführt wird. In weiterer Folge werden die fertig montierten Seiten in einem Stück mit sehr großen Belichtern ausgegeben. |
BOHREN
| Runde Löcher in Drucksachen, z. B. für Ringordner oder Spiralbindung, werden gebohrt. |
BPI
| „bits per inch", Bits pro Zoll. Maß für die Speicherdichte, z. B. auf Magnetband. |
BROSCHUR
| Dünnes, einfach gebundenes Buch (Taschenbuch oder Heft). Der Broschurumschlag ist häufig ein weicher Karton mit einer relativ einfachen Gestaltung, oder wird mit dem Kernpapier mitgedruckt. |
BROTSCHRIFT
| Bezeichnung für die meistgebrauchte Schrift in einer Publikation – auch „Grundschrift", „Fließtext" oder „Body" genannt. Als Setzer noch im Akkord pro 1 000 Buchstaben bezahlt wurden, war die Brotschrift der Haupttext (Lesetext), der den hauptsächlichen Verdienst des Setzers sicherstellte. |
BRUCH
| Andere Bezeichnung für Falz (das Falten des Papiers). Das Wort Bruch dient vor allem dazu, Falzungen zu erläutern: z. B. „Wickelfalz mit 2 Brüchen" bezeichnet genau die Art der Falzung und die Anzahl der Falzungen. |
BYTE
| Maßeinheit für die Speicherkapazität von Datenträgern. Die Abkürzung ist „B". 8 zusammenhängende Bits stellen 1 Byte dar. |
CARTRIDGE
| Häufig verwendete, aber technisch schon etwas veraltete Art eines Datenträgers in Form einer Wechselfestplatte. Mittlerweile gibt es unterschiedliche Formate und Speichergrößen. Für die Verwendung ist ein eigenes Laufwerk notwendig. |
CELLOPHANIERUNG
| Ist die höchste Stufe der Druckveredelung. Dabei wird auf das bedruckte Papier eine sehr dünne Kunststoff-Folie aufgebracht. Das Ergebnis ist eine abwaschbare Oberfläche mit einer erstklassigen Schutzfunktion. Die Druckgüter haben eine höhere Reißfestigkeit als das „nackte" Papier, allerdings erhöht sich auch die Gesamtdicke des Endproduktes. Cellophanierte Druckbögen können zwar gerillt oder gefalzt werden, eigenen sich aber nur bedingt für eine Klebebindung. |
CICERO
| Typografische Maßeinheit. 1 Cicero = 4,513 mm (gerundet 4,5 mm), und entspricht 12 Didot Punkten. |
CMYK
| CMYK ist ein Farbdruck-Normierungsmodell der Druckindustrie und besteht aus den vier Grundfarben Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Schwarz (Key Colour). Fast alle farbigen Bilder werden heute mit diesen Farben gedruckt. Das CMYK-Modell wird auch subtraktives Farbmodell genannt, da die Druckfarben Cyan, Magenta und Yellow (zu 100 % übereinandergedruckt) Schwarz ergeben und somit alles Licht absorbieren. Da die Farben Cyan, Magenta und Yellow allerdings kein tiefes Schwarz ergeben, wird in der Praxis Schwarz als eigene Farbe dazugegeben. Die CMYK-Farben werden auch als Prozessfarben oder Rasterfarben bezeichnet. Die Definition der CMYK-Farben erfolgt in Europa nach der Euroskala und in den USA nach dem SWOP-Standard. |
COATED PAPER
COLOR-MANAGEMENT-SYSTEM (CMS)
| COLOR-MANAGEMENT-SYSTEM (CMS) |
| Software, die Eingabe- und Ausgabeeinheiten (Bildschirm, Farbdrucker/Digitalproof-Gerät, Scanner) aufeinander abstimmt. Ziel ist es, dass die Ausgabe in möglichst hohem Maß der Bildschirmdarstellung und der gescannten Vorlage entspricht. Ein CMS korrigiert die Farbverfälschungen, indem es die Daten in einem geräteunabhängigen Farbraum definiert und sie danach in den gerätespezifischen umrechnet. |
COMPUTER TO PLATE (CTP)
| Das Belichten der Daten aus dem Computer erfolgt direkt, also ohne Umweg über Filme, auf die Druckplatte. Dafür sind spezielle Belichter und Druckplatten notwendig. |
DATEIFORMATE
| Die Ausgabe in Belichtungsmaschinen erfordert unbedingt PostScript-Daten. Für in Ihr Dokument eingebundene Fotos benutzen Sie daher bitte nur das EPS- oder TIF-Dateiformat.
JPEG: Möchten Sie aus Platzgründen das JPEG-Format benützen, so verwenden Sie bitte in PhotoShop das EPS-DCS-JPEG. Das normale JPEG macht keine Farbseparationen!
In Grafikprogrammen (FreeHand, Illustrator, Canvas, CorelDraw) erstellte Elemente, die in ein Layout-Dokument importiert werden sollen, müssen im EPS-Format abgespeichert sein. |
DATEIGRÖSSEN
| Brauchen Sie in Ihrer Publikation größere Mengen von Bildern, so sprechen Sie bitte gleich zu Beginn Ihrer Arbeiten mit uns wegen der Vorteile von OPI. |
DATEINAMEN
| Benutzen Sie möglichst kurze Dateinamen, verwenden Sie statt eines Leerzeichens das Unterstreichungszeichen (auf Mac-Tastatur: Shift + -). Verwenden Sie führende Nullen (also Bild_01.eps anstatt Bild 1.eps). |
DATEISTRUKTUR
| Kopieren Sie bitte alle zur Publikation gehörenden Dateien (Programmdatei, Bilder, Grafiken, Schriften etc.) in einen Ordner. Layout-(Umbruch-) Programme stellen dafür einen eigenen Befehl zur Verfügung. In QuarkXPress ist das der Befehl »Für Ausgabe sammeln« im Menü »Ablage«, PageMaker hat für die gleiche Funktion den Befehl »Speichern für Belichtungsunternehmen« im Menü »Optionen«, Untermenü »Plug-ins…« und das Programm InDesign bietet dafür den Befehl »Verpacken« an.
Mit diesen Funktionen werden alle Dateien, die zum klaglosen Belichten des jeweiligen Dokuments notwendig sind (Grafiken, Fotos, Schriften), geprüft und in einem neuen Ordner gespeichert. In QuarkXPress müssen die Schriften extra kopiert werden, weil das Programm das nicht automatisch erledigt.
Zur Überprüfung Ihrer Dokumente können wir auch das Programm »FLIGHTCHECK« empfehlen. |
DATENKOMPRESSION
| Um die Datenmengen für die Ablage oder Übertragung gering zu halten, hat man Komprimierungssoftware entwickelt, die überflüssige Informationen aussortieren und die Datenmenge ganz erheblich reduzieren kann. |
DELEATUR
| Korrekturzeichen für Löschen von markierten Textstellen. |
DICHTE, FARBDICHTE
| 1. Als Dichte bzw. Schwärzung wird ein logarithmischer Wert bezeichnet, der das Licht, das auf bedrucktes Papier auftrifft, mit dem reflektierten Licht vergleicht. Dichtewerte werden mit einem Farbdensitometer gemessen. Der Dichtewert eines Dias beträgt zwischen 3 und 3,5. Ein Papierfoto erreicht einen Wert von ca. 2 und im Offsetdruck liegt die Dichte bei 1,5 (Zeitungspapier) bis ca. 2 (gestrichenes Papier).
2. Farbschichtdicke, die durch das Übereinanderdrucken der Druckfarben entsteht. Alle Buntfarben zusammen sollten nicht mehr als 280 % Flächendeckung ausmachen. Im Zeitungsoffsetdruck darf die Farbsumme nicht mehr als 220 % erreichen. |
DICKTE
| Komplette Breite eines einzelnen Buchstabens inklusive Vorbreite und Nachbreite. Haben die Zeichen einer Schrift unterschiedliche Breiten, handelt es sich um eine „Proportionalschrift". Sind alle Zeichen gleich breit, so nennt man die Schrift „dicktengleich" bzw. „Festabstandsschrift". |
DIDOT PUNKT
Typografische Maßeinheit in Europa. 1 Didot Punkt = 0,376065 mm (gerundet: 0,375mm). 2660 Didot-Punkte = 1 m 12 Didot-Punkte = 1 Cicero |
DIGITALPROOF
| Der Versuch, mit gängigen PC-Farbdruckern (Thermotransfer-, Thermosublimations- oder Tintenstrahldruckern) einen Ausdruck zu erzeugen, der dem späteren Druckergebnis im Offsetdruck möglichst nahekommt. |
DREHEN VON BILDERN
| Bilder sollen nie erst in den entsprechenden Layoutprogrammen gedreht werden, sondern immer gleich in Ihrem Bildverarbeitungsprogramm. Auf diese Weise können etwaige Fehlerquellen beim Belichten Ihrer Daten vermindert werden. |
DRUCKLACK
| Dient zur Veredelung und zum Oberflächenschutz von Druckprodukten durch das Auftragen von Lack. Es werden verschiedene Lacksorten verwendet, die auf das Papier, die Druckfarben und die Drucktechnik abgestimmt sein müssen. |
ELEMENTE, NICHT BENÖTIGTE
| ELEMENTE, NICHT BENÖTIGTE |
| Löschen Sie alle Elemente auf der Montagefläche und auf den Seiten, die Sie am Ende Ihrer Arbeit nicht mehr benötigen. Dadurch wird Ihre Datei möglichst klein gehalten (Vorteil beim Datentransport und bei der Archivierung). |
FARBSTOFFE
| Diese geben dem fertigen Papier entweder die erforderliche Weiße (durch Bleichstoffe) oder den gewünschten Farbton, wie bei den sogenannten Couleurpapieren. Bei einseitig farbigen Papieren wird der Farbstoff erst auf die fertige Papierbahn aufgesprüht. |
FÜLLSTOFFE
| Sind Mineralstoffe wie Silikate, Sulfate und Oxide, die die winzigen Zwischenräume zwischen den Fasern auffüllen. Dadurch wird die Papieroberfläche glatter und dichter. Zudem bekommt das Papier gute Opazität. Beim Bedrucken wird durch die Füllstoffe eine bessere Farbannahme erzielt. |
FESTIGKEIT
| Die Festigkeit eines Papiers ist abhängig von der Art des eingesetzten Fasermaterials und der flächenbezogenen Masse des Papiers. Man beurteilt die Festigkeit nach der Zugfestigkeit. Sie ist in Längsrichtung (Laufrichtung) größer als in Querrichtung. |
FILZSEITE
| Papiere sind mehr oder weniger stark zweiseitig. Bei einseitigem Druck wird die Filzseite gewählt, weil diese glatter und geschlossener ist als die Siebseite. |
GRAMMATUR
| Ist das Papiergewicht in Gramm pro Quadratmeter. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass der Preis mit zunehmender Grammatur steigt. Nicht immer entspricht aber eine höhere Grammatur einer besseren Papierstärke. Hochopake Kunstdruckpapiere können beispielsweise wegen des Strichs und der Füllstoffe relativ schwer und trotzdem dünn sein. |
HALTBARKEIT
| Bei der Papierleimung entsteht durch die Zugabe bestimmter Stoffe ein saurer pH-Wert. Dieser wirkt sich ungünstig auf die Haltbarkeit aus. Die Säuren zerstören mit der Zeit die Fasern, und das Papier wird brüchig. |
HOLZHALTIGES PAPIER
| Dieses ist verhältnismäßig preisgünstig und wird überwiegend aus Holzschliff hergestellt. Es vergilbt aber durch den enthaltenen Holzstoff Lignin rasch. |
ISDN
| Möchten Sie uns Daten per ISDN schicken, rufen Sie bitte vorher an. Daten, die wir nicht kennen, werden täglich automatisch über Nacht gelöscht. |
KALANDRIEREN
| Dabei wird die Papieroberfläche geglättet, sodass sie gleichmäßig ist und über gute Druckeigenschaften verfügt. |
LAUFRICHTUNG
| Die Lage der Fasern – und damit die Laufrichtung des Papiers – ergibt sich durch die Bewegung des Papierbreis in der Papiermaschine. Die Laufrichtung ist für den Druck von entscheidender Bedeutung. Von ihrer richtigen Wahl hängen die einwandfreie Druckabwicklung und auch die buchbinderische Weiterverarbeitung ab. |
LEIMSTOFFE
| Sie werden beigegeben, um das lockere Fasergeflecht und die Füllstoffe fest miteinander zu verbinden. Zudem werden die Feuchtigkeitsaufnahme und die daraus resultierende Quellung vermieden. Diese Eigenschaft ist aber bei Druckpapieren nicht immer in gleichem Maß erwünscht, da die Leimung die Farbaufnahme des Papiers wesentlich beeinflusst. Beim Grad der Leimung spricht man von voll, halb, viertel und ungeleimten Papieren. |
LINIENSTÄRKEN
| Verwenden Sie keine Haarlinien. Solche dünnen Linien können beim Druck zu Problemen führen (sogenannte Ausreißer). Sie können dazu gerne unsere Referenzblätter anfordern! |
MASCHINENGESTRICHENE PAPIERE
| MASCHINENGESTRICHENE PAPIERE |
| Diese werden entweder in der Papiermaschine oder in separaten Streichanlagen gestrichen. Diese Oberflächenbehandlung erfolgt in einfachster Weise durch Kalandrierwerke, wobei die Fasern mit dem Leim und dem Füllstoff durch Walzenpaare zusammengepresst werden. Diese sogenannte „Satinage" kann auf den Verwendungszweck des Papiers abgestimmt werden (schwach-, matt-, scharf- oder hochglanzsatinierte Papiere). |
MONTAGE
| Bei der Vorbereitung Ihrer Belichtungsdokumente brauchen Sie nicht mehrere Seiten als Montageflächen zusammenzustellen. Diese Aufgabe übernimmt unsere Software bzw. unsere Abteilung Druckvorstufe. |
OPAZITÄT
| Nicht durchscheinendes Papier wird als opak bezeichnet. Die Opazität wird durch Füllstoffe wie Kaolin oder Kreide erreicht, die mit anderen Hilfsstoffen bei der Produktion eingesetzt werden. Zudem wird Opazität durch den Strich oder die Satinage und durch die Zugabe von Titanoxid erreicht. |
POSTSCRIPT-SCHRIFTEN
| PostScript-Schriften sind Industriestandard für Belichtungen auf allen PostScript-Ausgabegeräten. Diese Schriftarten sind Umrisslinien, die auf der PostScript-Sprache basieren, also objektorientierte Vektorgrafiken. Sie können beliebig skaliert werden und bleiben dennoch auf jedem PostScript-Ausgabegerät scharf. |
RASTERFLÄCHEN
| Denken Sie daran, dass Rasterflächen auf Ihrem Laserdrucker eine andere Flächendeckung haben als auf unserem hoch auflösenden Belichter. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie bitte eine Probebelichtung machen. |
RASTERWEITEN, RASTERWINKEL
| RASTERWEITEN, RASTERWINKEL |
| Rasterweiten und Rasterwinkel brauchen Sie nicht einzustellen. Normalerweise belichten wir Schwarz-Weiß-Drucksachen mit einem 54er-(133 lpi) Raster. Farbige Drucksachen werden mit einem 60er-(150 lpi) Raster ausbelichtet. Selbstverständlich können auch höhere Rasterweiten belichtet werden (70er-, 80er-, 90er-Raster etc.). |
REFERENZBLÄTTER
| Wir haben mit den verschiedenen Linienstärken und Rasterweiten Referenzblätter angefertigt. Mit diesen Blättern werden die Unterschiede zwischen Laserausdruck und Belichtung augenscheinlich, und Sie können Ihre Dokumente in Hinblick auf das Endergebnis optimieren. Diese Blätter sind für die Programme QuarkXPress, PageMaker, FreeHand und Illustrator auf gestrichenem und ungestrichenem Papier auf Anfrage bei uns erhältlich. |
RUPFEN
| Darunter versteht man das Loslösen mehr oder minder großer Faserteile der Papieroberfläche während der Verarbeitung. Diese Erscheinung ist besonders beim Drucken großer Farbflächen zu beobachten. |
SCHRIFTEN
| Wir haben Unmengen von Schriften, aber inzwischen gibt es selbst von der Helvetica viele verschiedene Schnitte und Hersteller, sodass es am besten ist, Sie schicken uns Ihre Schriften auf einem Datenträger mit (siehe Dateistruktur). Die Schriften werden nach dem Belichtungsauftrag auf Ihren Wunsch hin gelöscht. Schicken Sie bitte immer alle Schriften mit, weil verschiedene Hersteller ständig die Dickten der Schriften ändern, wodurch es möglich ist, dass selbst eine Helvetica vom gleichen Hersteller auf Ihrem Computer anders läuft als auf unseren. Liefern Sie bitte immer Screenfonts und Printerfonts gemeinsam mit. Verwenden Sie möglichst nur PostScript-Type-1-Schriften und keine TrueType-Fonts. |
SEITENGRÖSSE
| Wählen Sie die Seitengröße in Ihrem Layoutprogramm immer so groß wie das Endformat Ihrer Publikation. Kommen in Ihrem Belichtungsauftrag unterschiedlich große Seiten vor, muss für jede Seite im Layoutdokument ein eigenes Dokument angelegt werden. |
SONDERFARBEN
| Denken Sie bitte schon bei der Erstellung Ihrer Dokumente daran, wie Sie Sonderfarben und Vierfarbprozessfarben einsetzen. Üblicherweise werden farbige Druckwerke im Vierfarbprozess gedruckt.
Wenn Sie dabei bleiben wollen, wandeln Sie bitte alle Sonderfarben (sowohl in den Ursprungsprogrammen als auch im verwendeten Layoutprogramm) in Vierfarbauszüge um, da sonst pro Sonderfarbe ein eigener Film belichtet wird.
Wollen Sie dagegen nur mit Sonderfarben (HKS, Pantone) drucken oder kommen zu den Prozessfarben noch Sonderfarben dazu, sollten diese schon in der Farbverwaltung des Programms mit den entsprechenden Bezeichnungen (z. B. HKS 45, Pantone 375 etc.) benannt werden. Das erspart langwierige Rückfragen und etwaige Fehlbelichtungen. |
STAUBEN
| Die Ursachen für diesen Papiermangel liegen in einer ungenügenden Leimung, in der Oberfächenbeschaffenheit oder auch im Füllstoffgehalt. Für den Drucker ist das Stauben insofern unangenehm, als die Typen und Druckstöcke schnell Staub ansetzen. Die Folge ist eine wenig saubere Bildwiedergabe. |
TRUETYPE-SCHRIFTEN
| TrueType-Schriften können sowohl auf PostScript-fähigen als auch auf nicht PostScript-fähigen Ausgabegeräten verwendet werden. Der Nachteil bei der Verwendung von TrueType-Schriftarten auf PostScript-Druckern ist, dass die Schriftart in einen PostScript-Umriss verwandelt werden muss. Dabei hängt die Qualität des Ergebnisses von der Qualität der Umwandlung ab. Aus diesem Grund wird diese Schriftart von vielen Druckvorstufenbetrieben nicht unterstützt.
TrueType-Schriften können beliebig skaliert werden, unterstützen aber unter Umständen nicht alle in Layoutprogrammen vorhandenen Typografie-Funktionen. |
UV-LACK
| Erfolgt auf besonderen Lackieranlagen. Die Lackschicht bildet einen geschlossenen, glatten, matten oder hochglänzenden Film. Diese Art der Lackierung stellt einen hohen Veredelungsgrad mit sehr guter Scheuerfestigkeit dar. Durch das Auftragen von UV-Lack nur auf bestimmte Teile eines Druckbogens (Spotlackierung) lassen sich besondere gestalterische Effekte erzielen. |
VOLUMEN
| Damit wird das Verhältnis von Papierdicke zu Papiergewicht bezeichnet. Papiere mit einem höheren Volumen fühlen sich weicher an und ergeben einen dickeren Buchblock. Übliche Volumina, vor allem bei Werkdruckpapieren, sind 1,5-, 1,7- und 2-faches Volumen. |
ZELLSTOFF
| Bei der chemischen Erzeugung werden Holzschnitzel bei hohen Temperaturen und unter Druck gekocht. Das unerwünschte Lignin, das für die Vergilbung verantwortlich ist, löst sich dadurch aus den Faserstoffen heraus. Es entsteht je nach Verfahren Sulfit- oder Sulfatzellstoff. Diese Rohstoffe werden anschließend noch mit Sauerstoff gebleicht. |
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